"Das perfekte symmetrische Objekt, auch wenn es der Mensch selbst ist, ist für mich nicht schön. In meinen Augen müsste alles asymmetrisch sein. Vielleicht fehlen mir die richtigen englischen Vokabeln für bestimmte Gefühle, aber einige kostbare Empfindungen wie: anmutig, würdig, freundlich, sanft kommen für mich aus einem asymmetrischen Gleichgewicht."

"Sind also dinge von perfekter Symmetrie, heißt das für mich, dass sie hässlich sind. Man spürt dahinter nicht mehr die menschliche hand, den schweiß der sie geschaffen hat. Ein Mensch kann keine perfekten dinge schaffen, nur fehlerhafte. Nur dann rühren sie mich an, nur dann kann ich sie mögen."

"Wenn ich mal etwas symmetrisches mache, möchte ich es am ende doch wieder brechen und zerstören."



Yohji Yamamoto 1996



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